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Inositol Produktinfo

Beschreibung

Im Körper tritt Inositol zumeist mit Phosphaten verestert auf. Er wurde früher den B-Vitaminen (Vitamin B2) zugeordnet, jedoch ist der Vitamincharakter heute umstritten.

Bei Mikroorganismen wirkt Inosit als Wachstumsfaktor und wird dort als Bios I bezeichnet. In nahezu allen höheren Pflanzen tritt er als Komponente von Sphingolipiden auf. In Pilzen, Bakterien und Teilen höherer Pflanzen kommt der Alkohol vorwiegend als Phytinsäure (Inositolhexaphosphorsäure) vor. Inositol ist ein (sechswertiger) Alkohol und kommt sowohl in Pflanzen (als Phytinsäure) als auch in Tieren (als Myo-Inositol) vor. Inositol ist im menschlichen Körper praktisch in allen Geweben vorhanden. Besonders hoch konzentriert ist es im Gehirn, in der Niere, Leber und Milz sowie in den Hoden.

 

Herkunft

Das 1D-myo-Inositol-1,4,5-trisphosphat (vereinfacht Inositoltrisphosphat, IP3) spielt als second messenger bei der Signalübertragung in Zellen eine wichtige Rolle. Es wird dabei durch Phospholipase-vermittelte hydrolytische Spaltung des Phospholipids Phosphatidylinositol-4,5-bisphosphat (PIP2) – in Diacylglycerin (DAG) und eben IP3 – freigesetzt.

Inositol kann vom Körper selbst aus Glukose hergestellt werden und gilt daher als nicht essenziell. Möglicherweise wird es auch aus gesunden Bakterienkulturen im Verdauungstrakt gebildet.

Inositol ist vor allem in Nüssen, Bohnen, Weizen und Weizenkeimen sowie in Orangen enthalten. Hauptsächlich kommt es in Form von Phytaten vor. Werden diese in großen Mengen aus der Nahrung aufgenommen, können sie die Aufnahme von Kalzium, Eisen und Zink vermindern. Inositol aus Nahrungsergänzungen hat diesen Effekt nicht und ist daher für therapeutische Zwecke zu bevorzugen.

 

Natürliche Inositol Quellen:

Inositol ist wie die B-Vitamine vor allem in Getreide-Keimlingen, -Schalen, im Reis, oder in Bierhefe enthalten. Am Inositolreichsten jedoch sind Früchte.

 

Inositol aus körpereigener Herstellung und aus der Nahrung

Inositol kann vom Körper selbst aus Glukose hergestellt werden und gilt daher als nicht essenziell. Möglicherweise wird es auch aus gesunden Bakterienkulturen im Verdauungstrakt gebildet. Inositol ist in der Nahrung vor allem in Nüssen, Bohnen, Weizen und Weizenkeimen sowie in Orangen enthalten. Hauptsächlich kommt es in Form von Phytaten vor. Werden diese in großen Mengen aus der Nahrung aufgenommen, können sie die Aufnahme von Kalzium, Eisen und Zink vermindern. Inositol aus Nahrungsergänzungen hat diesen Effekt nicht und ist daher für therapeutische Zwecke zu bevorzugen.

 

Resorption

Inositol-Präperate oder eine erhöhte Inositol-Zufuhr können bei hohem Alkohlkonsum die Fettablagerungen in der Leber und Leberschäden verhindern. Zusammen mit Niacin ist Myo-inositol ausgleichend auf den LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin Spiegel.

Als natürliches Mittel kann Inositol das Einschlafen unterstützen. Insbesondere dann, wenn es in Verbindung mit Magnesium und Kalzium eingenommen wird.

Durch Diabetes ist das Inositol im Körper stark behindert. Durch Inositol-Präperate kann der Wert des Vitamins im Körper erhöht und damit eine Verbesserung der Arbeitslage von Inositol erreicht werden.

 

Funktionen im Stoffwechsel

Neben Cholin ist Inositol ein Hauptbestandteil von Lecithin. Bringt man diese beiden Vitamine mit Cholesterin zusammen, verflüssigt sich dieses und wird somit den Zellen als Nahrungsquelle bereit gestellt, es wird harmlos und kann sich nicht mehr an den Gefäßwänden ablagern.

 

Beachte

Durch zwei Tassen Kaffee am Stück, oder mehr, kann bis zu einem viertel der Tagesration Inositol zerstört werden. Das Coffein des Kaffees verträgt sich nämlich überhaupt nicht mit Inositol. Leider ist das Inositol verletzlich und wird so vom Coffein stark angegriffen und sogar zerstört.

Trinken wir zu viel Wasser (2,5 Liter oder mehr), so wird das wasserlösliche Inositol wieder aus dem Körper ausgespült.

Medikamente, besonders Sulfonamide machen einen großen Teil des im Körper gespeicherten Inositols kaputt. der Normalwert des Vitamins im Blut beträgt etwa 0,7 mg pro Millimeter. Durch Medikamente kann dieser Wert bis auf die Hälfte gesenkt werden.

Fehlen Vitamine, Spurenelemente, Eiweiße und/oder wichtige Fettsäuren, so kann das Inositol seine Arbeit nicht korrekt ausführen und ist somit in seinen Handlungen blockiert.

Mangelerscheinungen können folgende Symptome auslösen: Nervenschwäche, Angstzustände, Schlafstörungen, Rötung der Haut, Kreislaufstörungen, erhöhte Fetteinlagerung in der Leber, erhöhte Blutfettwerte, Augenbeschwerden, Verstopfung, Ekzem, Haarausfall, gestörtes Wachstum bei Kindern und Jugendlichen und Nervöse Störungen bei Diabetikern.

Zufuhrempfehlung: von offizieller Seite sind keine Zufuhrempfehlung vorhanden.

 

Nährwerte und Verwendung

Im Durchschnitt nehmen wir mit unserer Ernährung täglich etwa ein Gramm Inositol auf. Eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. für die Aufnahme gibt es bisher nicht, die US-amerikanischen Empfehlungen liegen bei einem Gramm täglich.

Über deutliche Inositol-Mängel gibt es bisher keine Berichte. Bekannt ist jedoch, dass Diabetiker Inositol verstärkt ausscheiden. Auch bei einigen anderen Krankheiten (der Nieren, Multiple Sklerose und erhöhte Blutfette) ist der Stoffwechsel von Inositol verändert. Alkohol und Koffein können Inositol beeinträchtigen, Östrogene können Inositol entleeren. Der Bedarf an Inositol ist dann entsprechend erhöht.

Inositol gehört zu den weit verbreiteten Naturstoffen (Zuckerart), und ist in den Muskeln für deren Wachstum erforderlich (Muskelnahrung), daher ist es bei Sportlern und Bodybuildern sehr beliebt.

Man schätzt die tägliche Einnahme über herkömmliche Nahrung auf etwa 1 g täglich. Als Nährstoffergänzung werden Dosierungen zwischen 500 mg und 1.000 mg empfohlen.

Inositol muss in der Regel nicht ergänzt werden. Inositol ist in einigen komplexen Nährstoff-Formeln enthalten, da Inositol den Komplex der B-Vitamine vervollständigt und vor allem Nervenprozesse unterstützen kann.

Nebenwirkungen oder Interaktionen sind auch in höheren Dosierungen nicht bekannt.

Menschen, die an chronischer Nierenschwäche leiden, sollten Inositol nicht ohne Empfehlung eines Therapeuten einnehmen. Bei einigen psychischen Leiden, z.B. Depression oder Angstzuständen, kann Inositol zur Therapie in hohen Dosen, die der Therapeut festlegt, gegeben werden.

Reichhaltig an Inositol:

Lebensmittel Menge mg
Melone 1/2 große 670
Grapefruit 1 mittlere 400
Orange 1 mittlere 307
Vollkornbrot 1 Scheibe 288
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